HSG Isar-Loisach
Handball aus Leidenschaft!

Die HSG ist die Spielgemeinschaft der Handballabteilungen des TSV Wolfratshausen und des TuS Geretsried.

Mit einem stark ersatzgeschwächten Kader, dafür aber mit umso mehr Teamgeist, holten die Damen der HSG Isar-Loisach am 06.12. beim TuS Fürstenfeldbruck einen beeindruckenden 22:28-Auswärtssieg

Obwohl die Mannschaft mit gleich acht Ausfällen und damit in Minimalbesetzung antreten musste, zeigte sie ihre bis dahinstärkste Saisonleistungen – und das unter der Leitung von Interimstrainerin Loredana Miricioiu, die den parallel bei den Herren 1 aktiven Cheftrainer Martin Jansen hervorragend vertrat.

Die HSG startete schwach in die Partie und lag früh mit vier Toren zurück. Erst nach rund 20 Minuten fanden die Damen in ihr Spiel, blieben geduldig und arbeiteten sich Schritt für Schritt zurück. Interimstrainerin Miricioiu zeigte sich begeistert vom Kampfgeist ihres Teams:
„Was für ein Spiel! Was für ein Comeback! Die Mädels haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, obwohl wir anfangs mit 4 Toren hinten lagen. Sie haben gekämpft, sich gegenseitig unterstützt und alles umgesetzt, was in der Halbzeitpause angesprochen wurde. Genau so spielt ein Team – pure Mentalität und Leidenschaft.“

Tatsächlich wurde die Begegnung ab diesem Zeitpunkt komplett gedreht. Die Abwehr der HSG stand immer kompakter, zwang die Fürstenfeldbrucker Angreiferinnen zu Fehlern und ließ phasenweise kaum noch Torabschlüsse zu. Gleichzeitig fanden die HSGlerinnen im Angriff gute Lösungen gegen die offensive Deckung der Gastgeberinnen – insbesondere durch sauber gespielte Doppelpässe und präzise Abspiele an den Kreis.

Abwehrchefin Nadine Ankershoffen fasste die Leistungssteigerung treffend zusammen:
„Wir haben ab der 20. Minute in der Abwehr Beton angerührt und nur noch wenig zugelassen – und Felicitas im Tor war einfach sensationell.“

Mit dieser defensiven Stabilität und einem starken Tempospiel im zweiten Durchgang übernahm die HSG endgültig die Kontrolle und setzte sich immer weiter ab. Besonders die Achse aus einer bärenstarken Felicitas Hörl im Tor, den treffsicheren Rückraumspielerinnen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung sorgte dafür, dass der Vorsprung bis zum Ende souverän gehalten und sogar ausgebaut wurde.

Trotz des kleinen Kaders zeigte die HSG eindrucksvoll, dass „Quantität nicht Qualität“ bedeutet. Die Mannschaft bewies Moral, Kondition und spielerische Klasse und feierte am Ende einen völlig verdienten 22:28-Auswärtserfolg – ein Sieg, der Mut macht und der zeigt, wie groß der Zusammenhalt in diesem Team ist.

Es spielten:
Felicitas Hörl (Tor), Lisa Günther (5), Franziska Nailis, Franziska Hentschel (3), Anica Rothaug (7), Carolin Lerche (1), Lilly Groß, Pirkko Schmid, Anja Gromen (8/1), Nadine Ankershoffen (4)

Die Herren 2 der HSG Isar-Loisach feierten am Sonntag einen ebenso deutlichen wie verdienten 45:30-Heimsieg gegen die zweite Mannschaft des TSV Partenkirchen

Trotz einer äußerst angespannten Personalsituation – die männliche A-Jugend war zeitgleich im Einsatz, mehrere Langzeitverletzte fielen weiterhin aus – musste die HSG mit einer echten Rumpftruppe antreten. Doch wie schon bei den Damen zeigte sich auch hier eindrucksvoll: Quantität ist nicht gleich Qualität.

Trainer Lukas Neumüller betonte nach dem Spiel die besondere Ausgangslage:
„ohne die A-Jugendspieler und mit mehreren Ausfällen von Langzeitverletzten war die personaldecke entsprechend dünn. Trotzdem ein auch in der Höhe verdienter Sieg der eine schöne Hinrunde beendet“

Von Beginn an dominierten die Hausherren das Geschehen. Die erfahrene und eingespielte Formation blieb in Angriff und Abwehr erstaunlich souverän. Rückraumspieler Manuel Sauer beschreibt die besondere Situation mit einem Augenzwinkern:
„da parallel die männliche A-Jugend im Einsatz war, musste die Mannschaft mit einer engen Besetzung antreten. Diesmal hieß es: weniger jung, dafür umso erfahrener! Die acht Spieler auf der Platte lieferten genau das ab, was man sich erhofft hatte: suverän, ruhig und mit viel technischer Klasse. Es sah nach richtig feinem Handball aus und machte sowohl auf dem Feld als auch auf der Tribüne ordentlich Spaß“.

Besonders auffällig waren die vielen cleveren Ballgewinne im Defensivverbund, allen voran von Tim Krautinger, der diese nicht nur durch schnelle Gegenstöße veredelte, sondern insgesamt 12 Treffer beisteuerte. Auch Torhüter Jörg Aßmayer zeigte eine starke Leistung zwischen den Pfosten. Aufgrund des kleinen Kaders kam zudem Torwart Heiko Schadt zeitweise im Feld zum Einsatz – und krönte diesen außergewöhnlichen Einsatz sogar mit einem eigenen Treffer, was auf der Bank und im Publikum für großen Jubel sorgte.

Während die Auswechselbank der Gäste voll besetzt war, nutzte ihnen das im Spielverlauf wenig. Die HSG agierte deutlich abgeklärter, spielstärker und effizienter. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich an, zur Halbzeit führte Isar-Loisach bereits klar, und auch im zweiten Durchgang änderte sich nichts an der Rollenverteilung. Die Männer der HSG zeigten reifen, kontrollierten Handball und entschieden das Spiel letztlich hochverdient mit 45:30 für sich.

Es spielten:
Jörg Aßmayr (Tor), Simon Herrmann (5), Tim Krautinger (12), Leo Frankenberger (4), Max Lautenbach (3), Marco Cramer (13), Manuel Sauer (7/1), Heiko Schadt (1)

Die Herren 1 der HSG Isar-Loisach erkämpften sich beim Auswärtsspiel in Kaufbeuren/Neugablonz ein hochverdientes 28:28-Unentschieden

Wie bei allen Seniorenmannschaften an diesem Wochenende reiste auch die Erste mit einem kleinen Kader an, während die Gastgeber eine deutlich breitere Bank aufbieten konnten. Doch die HSG ließ sich davon nicht beeindrucken und lieferte den zahlreichen Zuschauern ein packendes, emotionales und hochklassiges Handballspiel.

Von Beginn an entwickelte sich ein echtes Nervenspiel, das über die gesamte Partie hinweg eng blieb. Beide Mannschaften fighteten leidenschaftlich, jede Aktion wurde lautstark von den Tribünen begleitet. Die HSG zeigte immer wieder starken Offensivdruck, angeführt von Spielmacher Lukas Neumüller, der trotz intensiver Bewachung fünf Treffer erzielte und das Angriffsspiel klug strukturierte.

Die Schlussphase jedoch toppte alles, was zuvor auf dem Feld passiert war. Beim Stand von 24:25 aus Sicht der Gastgeber erhielt Neumüller in der 54. Minute eine 2-Minuten-Strafe – ein schwerer Rückschlag in der Crunchtime. Kaufbeuren nutzte die Überzahl sofort und drehte das Spiel wieder zu seinen Gunsten (26:25). Doch kaum war die HSG wieder komplett, folgte die nächste Unterzahl: Christian Schäfer kassierte kurz darauf die nächste Hinausstellung, und der fällige Siebenmeter wurde sicher verwandelt (27:25). Trainer Marco Cramer reagierte sofort und zog die Auszeit, um sein Team für die heiße Schlussphase neu zu ordnen.

Doch es kam noch dicker: In der 57. Minute musste auch Tim Krautinger für zwei Minuten vom Feld. Kaufbeuren erhöhte in doppelter Überzahl auf 28:25 – die Halle tobte, das Spiel schien entschieden. Doch die HSG zeigte eine bemerkenswerte Moral und weigerte sich aufzugeben. Mit den letzten Kräften und getragen vom eigenen Willen zum Comeback kämpften sich die Isar-Loisacher wieder heran. Marco Reimann traf, Christian Schäfer legte nach, und acht Sekunden vor Schluss erzielte Moritz Herrmann mit einem nervenstarken Buzzer Beater das 28:28.

Spielmacher Lukas Neumüller brachte die Emotionen nach Schlusspfiff auf den Punkt:
„wir haben in den letzten Minuten ganz viel Moral gezeigt und kurz vor Schluss in Unterzahl drei Tore Rückstand aufgeholt und in eine Punktgewinn umgemünzt. Das war ganz Stark“

Auch Kreisspieler Martin Jansen zeigte sich stolz auf den Auftritt der Mannschaft:
„Thriller in Kaufbeuren. Nach großen Fight beider Mannschaften verdient einen Punkt “gewonnen”.“

So sicherte sich die HSG in einem dramatischen Auswärtsspiel nicht nur einen Punkt, sondern auch jede Menge Respekt für eine leidenschaftliche und clevere Schlussphase. Ein Punkt, der sich angesichts des Spielverlaufs wie ein Sieg anfühlt.

Es spielten:
Felix Winkelmeier (Tor), Christian Schäfer (7), Kilian Kucka (1), Konstantin Seemann (5/3), Marco Reimann (3), Lorenz Kucka (1), Tim Krautinger (3), Moritz Herrmann (2), Lukas Neumüller (5), Martin Jansen (1)

Männlich B2: HSG Isar-Loisach 2 – TSV Murnau​ 32:31

Überraschend setzte sich die B2 gegen den Tabellenführer aus Murnau durch.

Zwar hatten wir auch das Hinspiel gewonnen, allerdings mit dem kompletten Kader. Die Gäste verfügen über einen durchschlagskräftigen Rückraum, den wir von Beginn an gut im Griff hatten. Wie beabsichtigt zwangen wir den Kontrahenten oft zu Abschlüssen über Außen und da scheiterte Murnau gerade in Hälfte eins immer wieder an Feldspieler Martin zwischen den Pfosten. Nur kurz vor dem Seitenwechsel verlor die HSG kurz die Orientierung und verspielte den Vorsprung durch Gegenstöße. Im zweiten Abschnitt wuchs der Abstand wieder auf +6 (43. Minute), erst in der Schlussphase schrumpfte dieser durch zahlreiche Wechsel und Zeitstrafen ohne, dass der Sieg in Gefahr geriet.

Es spielten: Martin Hager, Julius Kreuzig 1, Melwin Scheck 10, Florian Stuck 5, Eike Ohloff 1, Toni Graho 1, Luca Maestre Ulbrich, Jonas Waibel 7, Leon Vocanjsek 3, Johannes Necker 1, Moritz Sichert 1, Leopold Kleinschmidt 2

Männlich B: HSG Isar-Loisach – HSG München West​ 42:25

Im der Jugend-Altersklasse startete am Wochenende bereits die Rückrunde. Wie erhofft mit einem klaren Sieg gegen München-West.

Die Mahnung, Hinspielergebnisse nicht als Grundlage für zwei Punkte zu sehen fand Gehör. Konzentriert startete das Team in die Partie und führte in der 8. Minute mit +9. Wir konnten frühzeitig die Einsatzzeiten der Aktiven steuern, angeschlagene Akteure schonen. Der Seitenwechsel erfolgte bei 24:12, im zweiten Abschnitt konnten wir viele Dinge versuchen und Spieler auf ungewohnten Positionen einsetzen. Die anstehende kurze Weihnachtspause hat sich die Mannschaft verdient, um im neuen Jahr mental und körperlich wieder aus dem Vollen schöpfen zu können.

Es spielten: Dominik Przybylak, Tim Strufe (beide Tor), Martin Hager 1, Melwin Scheck 3, Florian Stuck 1, Jonas Waibel 4, Leopold Kleinschmidt 1, Toni Graho 4, Jakob Eckert 3

Männlich A: HSG B-one – HSG Isar-Loisach​ 25:35

Zum Abschluss der Vorrunde kehrten die Junioren mit einem ungefährdeten Erfolg aus Ottobrunnzurück.

Der Erfolg stand zu keinem Zeitpunkt in Frage, zwar nutzte das Team nicht jeden freien Wurf, und auch einige Gegenstöße blieben am gut aufgelegten Torhüter hängen. Dennoch zeigte unsere Mannschaft große Ruhe, behielt stets die Kontrolle uns ließ sich von diesen Momenten nicht aus dem Konzept bringen. Alle Aktiven bekamen ausreichend Einsatzzeiten, bereits zur Halbzeit führte die HSG mit 23:14 und kontrollierte das Spielgeschehen nach dem Seitenwechsel souverän und abgeklärt.

Es spielten: Dominik Przybylak (Tor), Mats Wittmeyer 3, Lukas Reusch 1, Luis Maestre Ulbrich 2, Niels Groß 6, Kilian Kucka 5, Daniel Lauber 3, Per Leidreiter 2, Jakob Leckenwalter, Jonas Leiher 5, Lorenz Kucka 5, Felix Bucher 3

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