Herren 2 unterliegen zum Saisonabschluss trotz großem Einsatz in Partenkirchen
Im letzten Saisonspiel mussten sich die Herren 2 der HSG Isar-Loisach auswärts beim TSV Partenkirchen II mit 30:33 (14:15) geschlagen geben. Gegen den Tabellenletzten entwickelte sich dabei über weite Strecken eine ausgeglichene Partie, die erst in der Schlussphase zugunsten der Gastgeber entschieden wurde.
Die HSG startete ordentlich in die Begegnung und konnte die Anfangsphase offen gestalten. Über 6:6 und 9:9 blieb das Spiel zunächst völlig ausgeglichen. In der Folge setzten sich die Gastgeber leicht ab, doch die HSG hielt dagegen und blieb bis zur Pause beim 14:15 in Schlagdistanz.
Auch im zweiten Durchgang zeigte die Mannschaft Moral und kämpfte sich immer wieder zurück. Nach zwischenzeitlichem Rückstand gelang mehrfach der Ausgleich, unter anderem beim 20:20 (41. Minute). Allerdings fehlte in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz, sodass Partenkirchen sich erneut leicht absetzen konnte. In der Schlussphase lief die HSG dann einem kleinen Rückstand hinterher, den sie nicht mehr drehen konnte – der Treffer zum 30:33-Endstand fiel kurz vor Schluss.
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine engagierte Leistung. Auffällig war vor allem, dass sich viele Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, angeführt von Filip Graho (8 Treffer). Dennoch merkte man dem Team an, dass eine lange und intensive Saison ihren Tribut gefordert hatte. Gerade die jungen Spieler aus der A-Jugend, die über die gesamte Saison hinweg immer wieder doppelte Einsätze leisten mussten, wirkten in der entscheidenden Phase etwas kraftlos.
So steht am Ende zwar eine ärgerliche Niederlage gegen den Tabellenletzten, gleichzeitig aber auch eine Saison, auf die man – insbesondere aufgrund des Einsatzes und der Entwicklung der jungen Spieler – durchaus positiv zurückblicken kann.
Es spielten: Heiko Schadt (Tor), Mats Wittmeyer (3/1), Lukas Reusch, Simon Herrmann (3), Dennis Schnepper, FilipGraho (8/1), Niels Groß (4), Felix Tietze (5/1), Leo Frankenberger (4), Max Lautenbach (1), Markus Goblirsch (2), Michael Fraas.