Die Damen der HSG Isar-Loisach feiern einen deutlichen 30:8-Heimsieg gegen den VfL Buchloe. Trotz des klaren Ergebnisses verdient der Gegner großen Respekt: Der VfL trat mit einer komplett neu gegründeten Damenmannschaft an und zeigte über 60 Minuten Kampfgeist, Einsatz und beeindruckende Motivation. Genau solche Teams braucht der bayerische Handball – und wenn Buchloe dranbleibt, werden die Ergebnisse in ein paar Jahren sicher nicht mehr so eindeutig aussehen.
Sportlich verlief die Partie weitgehend einseitig. Die HSG kam zwar selten dazu, ihre geplanten Spielzüge oder Auslösehandlungen auszuspielen, doch das lag vor allem daran, dass der Durchbruch bereits im Druckaufbau gelang oder sich Tempogegenstöße boten, bevor es überhaupt zum Spielaufbau kam. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die Chancenverwertung deutlich Luft nach oben lässt; ein höheres Ergebnis wäre möglich gewesen.
Positiv hervorzuheben ist die breit verteilte Torausbeute: Fast alle Feldspielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein, was die mannschaftliche Geschlossenheit unterstreicht.
Mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel gegen Fürstenfeldbruck braucht es eine klare Leistungssteigerung. Vor allem die Abschlüsse müssen konsequenter genutzt werden, wenn die HSG dort Punkte mitnehmen will.
Für die HSG spielten:
Lisa Günther (Tor),
Hannah Werner (5), Franziska Hentschel (4), Yvonne Goß (4), Anica Rothaug (4/1),
Laura Sauer (3), Carolin Lerche, Magdalena Münster (2), Lilly Groß (1),
Franziska Nailis (1), Anja Gromen (4), Nadine Ankershoffen (2).