HSG Isar-Loisach
Handball aus Leidenschaft!

Die HSG ist die Spielgemeinschaft der Handballabteilungen des TSV Wolfratshausen und des TuS Geretsried.

Deutlicher Heimsieg dank stabiler Abwehr: HSG Isar-Loisach schlägt TSV Weilheim 36:24

Die Herren I der HSG Isar-Loisach haben ihr Heimspiel gegen den TSV Weilheim in der Bezirksoberliga deutlich mit 36:24 (16:11) gewonnen. Vor heimischem Publikum in der Wolfratshauser Sporthalle setzte sich die Mannschaft nach anfänglichen Schwierigkeiten zunehmend souverän durch.

Dabei benötigten die Gastgeber zunächst einige Minuten, um richtig ins Spiel zu finden. In der Anfangsphase fehlte noch etwas der Rhythmus, im Angriff unterliefen der HSG mehrere unnötige technische Fehler. Weilheim nutzte diese Phase und ging früh mit 3:1 in Führung. Doch mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich das Team der HSG Isar-Loisach, fand besser in die Partie und übernahm Schritt für Schritt die Kontrolle.

Vor allem defensiv steigerte sich die Mannschaft deutlich. In der vergangenen Trainingswoche hatte das Team – begünstigt durch das sich langsam leerende Lazarett – intensiv an einem zweiten Abwehrsystem gearbeitet. Dieses sollte den Gästen aus Weilheim zusätzliche Probleme bereiten. Dass die Umstellung bereits so stabil funktionierte, war im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten. Durch die variable Defensive erzwang die HSG immer wieder Ballgewinne und belohnte sich im Anschluss regelmäßig mit einfachen Toren. Über 8:6 und 12:8 setzten sich die Hausherren bis zur Pause auf 16:11 ab.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die HSG zunächst klar tonangebend und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Tore aus. Um die 40. Minute herum schlichen sich jedoch kurzzeitig wieder Unkonzentriertheiten ein. Weilheim nutzte diese Phase und verkürzte zwischenzeitlich auf drei Treffer. Die Gastgeber behielten jedoch die Ruhe, stellten ihre Abwehr erneut um und fanden schnell wieder zu ihrer Linie zurück.

In der Schlussphase machte sich dann die stabilere Defensive sowie die konsequentere Chancenverwertung der HSG deutlich bemerkbar. Angeführt von treffsicheren Rückraumspielern setzte sich das Team Tor um Tor ab und entschied die Partie schließlich deutlich mit 36:24 für sich.

Trainer Marco Cramer zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „In der Summe geht der Sieg nach einer sehr starken Leistung auch in der Höhe absolut in Ordnung. Entscheidend war heute vor allem unsere Abwehrarbeit und ein sehr gut aufgelegter Joachim Will zwischen den Pfosten.“

Für die HSG Isar-Loisach spielten: Joachim Will, Jörg Aßmayr (beide Tor), Christian Schäfer (10), Sokrates de Oliveira (2), Konstantin Seemann (2), Marco Reimann (9/5), Benedikt Hentschel, Lorenz Kucka, Tim Krautinger (1), Kilian Kucka, Moritz Herrmann (1), Lukas Neumüller (10), Martin Jansen (1).

Bittere Derby-Niederlage: HSG-Damen verlieren gegen Bad Tölz trotz langer Führung

Eine äußerst ärgerliche Niederlage mussten die Damen der HSG Isar-Loisach im Lokalderby gegen den TV Bad Tölz hinnehmen. Über weite Strecken der Partie hatte die HSG das Spiel im Griff und führte lange Zeit, musste sich am Ende jedoch noch mit 31:33 (20:18) geschlagen geben.

Die Gastgeberinnen erwischten in der Wolfratshauser Sporthalle einen guten Start und fanden schnell in die Partie. Aus einer stabilen Abwehr heraus spielte die HSG immer wieder schnell nach vorne und kam so zu einfachen Toren. In einem insgesamt temporeichen und ansehnlichen Spiel setzte sich die Mannschaft Mitte der ersten Halbzeit erstmals etwas deutlicher ab und führte zwischenzeitlich mit fünf Treffern. Bis zur Pause behauptete die HSG ihre Führung und ging mit einem verdienten 20:18-Vorsprung in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die HSG zunächst das spielbestimmende Team. Mehrfach gelang es, den Vorsprung wieder auszubauen, so dass beim Stand von 27:21 nach rund 40 Minuten vieles nach einem Heimsieg im Derby aussah.

In der Schlussphase verlor die HSG jedoch zunehmend den Faden. Technische Fehler und nachlassende Konzentration im Abschluss brachten Bad Tölz zurück ins Spiel. Die Gäste nutzten diese Phase konsequent, holten Tor um Tor auf und drehten die Partie in den letzten Minuten endgültig. Während der HSG in der entscheidenden Phase zunehmend die Puste ausging, zeigte sich Bad Tölz treffsicherer und entschied das Derby letztlich mit 33:31 für sich.

Trotz der Niederlage lässt sich aus dem Spiel auch Positives mitnehmen. Während man zu Beginn der Saison noch Schwierigkeiten hatte, mit den Topmannschaften der Liga mitzuhalten, konnten die HSG-Damen in den vergangenen Wochen auch gegen die Spitzenteams konkurrenzfähig auftreten. In den letzten drei Spielen gegen die Top-3-Mannschaften der Liga hielt die Mannschaft jeweils lange mit und konnte große Teile der Begegnungen sogar anführen. An dieser Entwicklung gilt es nun festzuhalten und sie in den beiden verbleibenden Saisonspielen weiter auszubauen.

Für die HSG Isar-Loisach spielten: Christine Reusch, Felicitas Hörl (beide Tor), Lisa Günther (2), Laura Sauer (3), Yvonne Goß (5/2), Anica Rothaug (11/3), Magdalena Münster (4), Lilly Groß, Pirkko Schmid, Anja Gromen (4), Nadine Ankershoffen (2).

HSG Isar-Loisach II unterliegt Meister TV Bad Tölz im Derby

Zum Abschluss eines langen Heimspieltages empfingen die Herren II der HSG Isar-Loisach im Lokalderby den TV Bad Tölz. Die Ausgangslage vor der Partie war klar: Mit einem Sieg konnten sich die Gäste vorzeitig die Meisterschaft sichern. Entsprechend motiviert reiste der Tabellenführer nach Wolfratshausen – inklusive eines Kastens Bier im Gepäck, schließlich hatte die HSG zuvor den ärgsten Verfolger der Tölzer geschlagen und damit den Weg zur Meisterschaft entscheidend erleichtert.

Die Gäste starteten auch entsprechend konzentriert in die Partie. Zwar konnte die HSG in der Anfangsphase noch dagegenhalten und zwischenzeitlich sogar mit 3:2 in Führung gehen, doch anschließend übernahm Bad Tölz zunehmend die Kontrolle. Mit einer Serie von Treffern setzten sich die Gäste früh ab und zwangen die HSG bereits nach knapp zehn Minuten beim Stand von 3:8 zur ersten Auszeit.

In der Folge zeigte sich die individuelle Qualität des Tabellenführers immer deutlicher. Bad Tölz nutzte seine Chancen konsequent und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die HSG hielt kämpferisch dagegen, fand jedoch defensiv zu selten Zugriff auf das schnelle Angriffsspiel der Gäste. Zur Halbzeit lag die zweite Mannschaft der HSG mit 13:20 zurück.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Bad Tölz das spielbestimmende Team. Die Gäste spielten ihre Überlegenheit souverän aus und hielten den Abstand konstant. Zwar gelangen der HSG im Verlauf der zweiten Hälfte immer wieder eigene Treffer, doch näher als sieben Tore kam man nicht mehr heran. Spätestens in der Schlussphase war die Partie endgültig entschieden. Am Ende setzte sich der TV Bad Tölz verdient mit 43:35 durch.

Die HSG Isar-Loisach II gratuliert dem TV Bad Tölz zur verdienten Meisterschaft und zum Aufstieg in die Bezirksliga.

Für die HSG Isar-Loisach II spielten: Jörg Aßmayr (Tor), Mats Wittmeyer (1), Simon Herrmann (1), Alexander Schmid (6), Niels Groß (1), Felix Tietze (5/1), Leo Frankenberger (6/2), Per Leidreiter (4), Kilian Kucka (3), Lorenz Kucka (2), Marco Cramer (6)

 

Herren 2: TSV Gilching 2 – HSG Isar-Loisach 2​ 43:44

Beinahe souverän brachte die Reserve ihren Sieg in Gilching ins Ziel. 15 Minuten vor dem Abpfiff lagen wir bereits mit +8 in Führung und zeigten über weite Strecken eine starke Leistung. Auch als der Gastgeber noch einmal alles in die Waagschale warf und Treffer um Treffer aufholte, bewahrte die HSG die nötige Ruhe. Zwar wurde es in der Schlussminute nach dem Anschlusstreffer noch einmal spannend, doch verteidigten wir unseren Vorsprung verdient und nahmen die zwei Punkte mit. Eine insgesamt überzeugende Vorstellung mit einer wertvollen Portion Spannung zum Schluss.

Es spielten: Felix Winklmeier, Jörg Aßmayr (beide Tor), Mats Wittmeyer 5, Lukas Reusch 2, Alexander Schmid 7, Felix Bucher 2, Lorenz Kucka 11, Leo Frankenberger 3, Manuel Sauer 3, Felix Tietze 4, Tobias Holzmeier 2

Herren: SG Kempten-Kottern – HSG Isar-Loisach​ 43:29

Beim nun auch theoretisch feststehenden Meister und verdienten Oberligaaufsteiger wartete auf die HSG eine große Herausforderung. Mit einem verletzungsbedingt dezimierten Kader angereist, stellte sich unsere Mannschaft von Beginn an dem hohen Tempo des Gastgebers.

Gerade in der ersten Halbzeit gelang es uns phasenweise gut, die gefürchteten Gegenstöße der Allgäuer einzudämmen. Dennoch nutzte der Favorit seine Qualität konsequent aus und setzte sich bis zur ersten Auszeit in der 15. Minute bereits deutlicher ab (5:13). Vor allem die offensive Variabilität und die starke 1:1-Qualität des Meisters stellten unsere Defensive immer wieder vor anspruchsvolle Aufgaben.

Mit einem 11:21 ging es in die Pause, doch unsere Mannschaft zeigte Charakter. Im weiteren Verlauf der Begegnung agierten wir im Angriff zunehmend mutiger und durchschlagskräftiger. Auch wenn der Rückstand zwischenzeitlich anwuchs, blieb das Team kämpferisch und konnte das Ergebnis in den Schlussminuten noch etwas freundlicher gestalten.

Vor rund 400 Fans feierte Kempten-Kottern schließlich die sofortige Rückkehr in die Oberliga – ein verdienter Erfolg. Wir gratulieren herzlich und sind überzeugt, dass sie sich dort nachhaltig etablieren werden.

Für uns bleibt die Erkenntnis, trotz schwieriger personeller Situation alles investiert und wertvolle Erfahrungen gesammelt zu haben.

Es spielten: Felix Winklmeier (Tor) Christian Schäfer 4, Mats Wittmeyer, Konstantin Seemann 5, Marco Reimann 9, Lorenz Kucka, Tim Krautinger 1, Kilian Kucka 1, Moritz Herrmann 2, Lukas Neumüller 6

HSG Isar-Loisach trotzt dem Spitzenreiter ein 22:22 ab

Mit einem stark dezimierten Kader reiste die HSG Isar-Loisach am Samstagabend zum Tabellenführer TSV Partenkirchen. Beim Auswärtsspiel in der Bezirksliga Frauen Staffel Ost erkämpften sich die Isar-Loisacherinnen ein viel umjubeltes 22:22 (13:13) – ein Punktgewinn, mit dem im Vorfeld kaum jemand gerechnet hatte.

Eine Krankheitswelle hatte die HSG personell stark getroffen. Lediglich eine Auswechselspielerin stand zur Verfügung: Felicitas Hörl – etatmäßige Torhüterin – stellte sich in den Dienst der Mannschaft, lief auf dem Feld auf und trug sich mit einem wichtigen Treffer sogar in die Torschützenliste ein. Diese geschlossene Mannschaftsleistung war die Grundlage für den späteren Erfolg.

Der Gastgeber aus Partenkirchen war bis dato das Maß aller Dinge in der Liga, hatte nahezu alle Spiele souverän gewonnen und lediglich gegen Verfolger Herrsching Punkte abgegeben. Entsprechend klar waren die Rollen verteilt.

Interimscoachin Loredana setzte in enger Abstimmung mit Trainer Martin Jansen auf eine klare taktische Marschroute: lange, kontrollierte Angriffe, um das gefürchtete Tempospiel des Spitzenreiters zu unterbinden, sowie eine kompakte und konsequente Abwehrarbeit. Der Plan ging auf.

Nach ausgeglichenem Beginn entwickelte sich ein intensives Spiel auf Augenhöhe. Bereits zur Halbzeit stand es 13:13. Auch im zweiten Durchgang gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Die HSG blieb diszipliniert, spielte ihre Angriffe geduldig aus und zwang Partenkirchen immer wieder ins Positionsspiel.

In der Schlussphase schien sogar die Überraschung möglich. Beim Stand von 21:22 ging die HSG in Führung, ehe Partenkirchen in der 59. Minute zum 22:22 ausgleichen konnte. In den verbleibenden Sekunden verteidigten die Gäste konzentriert und sicherten sich verdient den Punkt.

Offensiv ragte Hannah Werner mit 12 Treffern – darunter vier sicher verwandelte Siebenmeter – heraus. Immer wieder übernahm sie Verantwortung in entscheidenden Situationen. Im Rückraum lenkte Pirkko Schmid klug das Spiel und organisierte den Angriff strukturiert. Auch defensiv überzeugte die HSG auf ganzer Linie. Die Abwehr arbeitete geschlossen, dahinter zeigte Torhüterin Christine Reusch eine starke Leistung und gab ihrer Mannschaft den nötigen Rückhalt.

Zwar wäre mit etwas Glück sogar ein Auswärtssieg möglich gewesen, doch angesichts der personellen Situation und der Dominanz des Gegners fühlte sich das Unentschieden wie ein Erfolg an. Der Punktgewinn wurde entsprechend gefeiert – als Beweis für Teamgeist, Disziplin und taktische Reife.

Es spielten:
Christine Reusch (Tor), Lisa Günther (2), Yvonne Goß (4), Hannah Werner (12/4), Angelina Burger (1), Pirkko Schmid (1), Anja Gromen (1), Felicitas Hörl (1).

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