Wiedergutmachung eindrucksvoll gelungen: HSG Isar-Loisach bezwingt TSV Landsberg mit 41:35

Nach der unglücklichen Hinspielniederlage mit Minimalkader wollten die Männer der HSG Isar-Loisach gegen den Tabellenvierten TSV Landsberg unbedingt Wiedergutmachung – und lieferten eindrucksvoll ab. Mit einem offensiven Feuerwerk und einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann die HSG verdient mit 41:35 (20:19).

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie. Bereits nach 49 Sekunden eröffnete Konstantin Seemann den Torreigen, doch Landsberg hielt sofort dagegen. Das Spiel war in den ersten Minuten von hohem Tempo geprägt, beide Teams suchten den schnellen Abschluss. Früh wurde HSG-Spielmacher Lukas Neumüller in Manndeckung genommen – eine Maßnahme, die sich letztlich als taktischer Fehler erwies. Durch die enge Bewachung entstanden Räume im Rückraum und auf den Halbpositionen, die die HSG konsequent nutzte. Die entstehenden Lücken wurden klug bespielt, immer wieder kam man zu freien Abschlüssen.

Dennoch tat sich die HSG in der Defensive zunächst schwer. Vor allem über die schnelle Mitte und die zweite Welle kam Landsberg mehrfach zu einfachen Treffern. Bis zur 20. Minute wechselte die Führung ständig, beim 11:14 lag die HSG sogar mit drei Toren zurück. Eine Auszeit brachte Stabilität, und angeführt von einem treffsicheren Angriff kämpfte man sich zurück. Über 18:18 und 19:19 drehte die HSG die Partie kurz vor der Pause und ging mit einer knappen 20:19-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild. Die Abwehr agierte deutlich kompakter, die Abstimmung im Innenblock funktionierte besser und das Umschaltverhalten war spürbar verbessert. Innerhalb weniger Minuten setzte sich die HSG auf 25:21 (36.) und später 29:23 (41.) ab. Landsberg versuchte nochmals heranzukommen, doch näher als vier Treffer ließ man den Gegner nicht mehr heran.

In der Schlussphase kontrollierte die HSG das Spielgeschehen souverän. Über 35:28 (49.) und 38:30 (53.) baute man den Vorsprung weiter aus. Die Torhüterleistung steigerte sich in Halbzeit zwei deutlich und entschärfte wichtige Abschlüsse in Druckphasen. Spätestens mit dem Treffer zum 40:33 in der 58. Minute war die Partie entschieden. Am Ende stand ein verdienter 41:35-Erfolg, der vor allem auf einer starken zweiten Halbzeit basierte.

Offensiv präsentierte sich die HSG variabel, spielfreudig und effizient. Die Manndeckung gegen Neumüller öffnete Räume, die konsequent genutzt wurden – ein taktischer Ansatz der Gäste, der der HSG letztlich in die Karten spielte. Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen in der Defensive fand man zunehmend Lösungen gegen das schnelle Spiel der Landsberger und setzte sich am Ende verdient durch.

Es spielten: Felix Winklmeier (Tor), Christian Schäfer (7), Socrates de Oliviera (4), Konstantin Seemann (5), Marco Reimann (9/3), Kilian Kucka (2), Lorenz Kucka, Tim Krautinger (2), Moritz Herrmann (5), Lukas Neumüller (7), Martin Jansen.

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